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Der INTRABad-Tipp #1: Tatort Waschtisch - richtig Pflegen und Putzen mit Leidenschaft!

 

Ob zum Zähneputzen, Hände waschen oder einfach zum Waschen - Ihr Waschtisch muss tagtäglich von morgens bis abends seine Dienste tun. Tag ein, Tag aus wird er benutzt. Somit hat er eine gute Pflege verdient!

Sanft soll es sein!

 

Haben Sie einen Waschtisch aus Naturstein? Bitte nicht mit Scheuermilch reinigen. Die Politur würde zerstört und die Oberfläche stumpf - nicht so schön.

Was passiert: Wasser perlt nicht mehr richtig ab. Auch Sanitärreiniger oder andere säurehaltige Putzmittel sind nicht gut.

Richtig: ein Reiniger auf schwacher Laugenbasis mit einem pH-Wert um 9 und ein weiches Tuch. Darüber hinaus gibt es spezielle Pflegemittel. Sie reinigen nicht nur, sondern sorgen zusätzlich für einen schmutzabweisenden unsichtbaren Schutzfilm.

 

Mineralguss ist etwas kratzempfindlich. Zur täglichen Pflege eignen sich ein feuchtes weiches (Leder-)Tuch und klares warmes Wasser. Mikrofasertücher dagegen könnten dem Material schaden. Bei leichter Verschmutzung verwenden Sie am besten Seifenwasser oder ein mildes Putzmittel ohne scheuernde Bestandteile. Kalkflecken rücken Sie mit einem milden Sanitärreiniger zu Leibe. Ist der Säureanteil zu hoch, schadet das dem Glanz. Matte Stellen strahlen wieder mit Autopolitur. Nach dem Auftragen nachreiben.

 

Bei Sanitärkeramik ohne Veredelung besteht die Oberfläche aus einer dünnen, glasartigen Schicht (hochschmelzende Glasur). Diese Glasur ist sehr hart und unempfindlich. Sie bietet sich aufgrund ihrer glatten und pflegeleichten Oberfläche gerade im Bad und WC gut an.

Für die tägliche Reinigung reicht ein handelsüblicher Allzweckreiniger, ein weiches, angefeuchtetes Tuch oder ein Schwamm. Kalk kann auch gut mit Zahnprotesen- oder Geschirrspülreiniger (aufgelöst im Waschbecken) entfernt werden.

Kleine Kratzer, etwa durch Gürtelschnallen, lassen sich mit einem Sanitärreiniger entfernen. Zudem gibt es spezielle Radiergummis. Die Scheuermilch sollte lieber nicht zum Einsatz kommen.

Bitte beachten Sie bei allen Reinigern immer die Anwendungshinweise der Hersteller.

 

Beschichtete Sanitärkeramik hat eine spezielle Keramik-Beschichtung, die die Badpflege deutlich erleichtert. Auf dieser glatten Oberfläche formen sich Wassertropfen zu Perlen und rollen, z.B. zusammen mit Seifenrückständen, direkt in den Abfluss. Ein weiterer positiver Effekt: Kalkablagerungen werden deutlich reduziert.

Aggressive Reiniger oder Scheuermittel (z.B. Scheuermilch, -pulver, Armaturen- und Stahlreiniger) können die Eigenschaften der Oberfläche zerstören.

Pflegehinweise: Wenn Sie die Keramik regelmäßig nach der Benutzung abwischen, reicht zur Reinigung ein weiches Tuch aus. Für starke Verschmutzungen verwenden Sie ein mildes Putzmittel, am besten Essigreiniger, um diese zu beseitigen. Saure Reiniger (auf Basis von Essig- oder Zitronensäure) eigenen sich besonders gut zur Beseitigung von eventuellen Kalkablagerungen

Folgende Reinigungsmittel sollten Sie nicht verwenden:

  • Scheuermilch, Scheuerpulver
  • Abflussreiniger (konzentriert)
  • Aggressive Reiniger, Laugen und Bleichmittel
  • Stahlreiniger, Stahlwolle, Topfreiniger
  • Mechanische Mittel (spitze Gegenstände, z.B. Spachtel)

Klebereste können auf beschichteten Produkten einfach mit Glasreiniger entfernt werden.

 

Und zum Schluss: Denken Sie daran, STAUBPARTIKEL setzen sich am liebsten auf nassen Oberflächen ab – daher immer trocken reiben.

 

Schreiben Sie einen Kommentar, wenn Sie noch weitere Tipps zur richtigen Badreinigung oder Fragen rund ums Bad haben!

Ich freue mich auf Ihr Feedback!

 

Ihre

Christine Intra

 
 
 
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